Von: RB
Capri - je suis fini 🥱

„Capri c’est fini“ ist ein altes Chanson von Hervé Vilard, das von einer grossen Liebe erzählt, die aus Gründen die nur die beiden kennen in die Brüche ging. „Capri je suis fini“ beschreibt den Zustand jenes Hofnarren aus Tägerwilen, der mit seiner geistigen Kraft am Ende war. Nach vierwöchigem Rauschzustand, der nur mit jenen magischen Nächten ♥️♠️♦️♣️ im „Sunnähöfli“ vergleichbar ist, kam ihm daher die spontane Idee abzutauchen. Wo liesse sich das besser bewerkstelligen als auf jener sagenumwobenen Insel auf der bereits Alberto Moravia seine Gedanken zu Papier brachte. Und so brach er auf von Tägerwilen Dorf über Weinfelden nach Zürich bis Milano Centrale, ehe die Frecciarossa mit 300 km/h nach Neapel düste und „il traghetto“ in gemächlichem Tempo rüber nach Capri setzte. Knapp 12 Stunden Fahrzeit und die Vorfreude auf die Via Krupp und die Faraglioni, auf die schmalen Gassen und die feinen Restaurants. Hoch oben auf dem Monte Solaro inmitten duftender Zitronen 🍋 Bäume musste dieses nicht enden wollende Vorspiel mit 48 Beteiligten mental verarbeitet werden.
Nach sage und schreibe 72 Spielen ist es Herrn Infantino schwergefallen, 16 Teams nach Hause zu schicken. Den Curacaoer ayo zu sagen, fiel ihm besonders schwer. Von wegen „Sch….WM“ wie im Vorfeld behauptet wurde! Die Stadien sind voll und die Stimmung ist toll. Amerika so scheint es, hat den „Soccer“ endgültig angenommen. Die Qualität der Spiele lässt zu wünschen übrig. In Runde 3 hing zu vieles vom Zufall ab. Die Regel mit den besten acht Gruppendritten die weiterkommen gehört verboten. 2030 will der FIFA-Präsident mit 64 Mannschaften sämtliche Rekorde brechen und wie er äusserst charmant bemerkte, „Italiens Chancen auf eine Teilnahme erhöhen“. „Gianni ohni mi“!
Brillant verschnürtes Päckli 📦 Algerien und Österreich sind beide 😂 😂 damit einverstanden und treiben es auf die Spitze. (Schtell diär vor wänn miär Italiener so öppis gmacht hettäd wa dooooo los gsi wär) Leidtragender 🥵 ist der Iran, der von KI lange als sicherer Gegner der Schweiz gehandelt wurde. Im „Oval Office“ ist man „very amused“. Nun wartet „ex“ Petkovic auf die Eidgenossen! Die WM hat nicht erst seit heute ihren Superstar! „Nomol aini und nomol aini“! Der Typ ist sowas von unersättlich. Nein Renato 🧔🏻♂️ ich rede nicht von dir! „I ha dä Messi gmaint“
In den heute beginnenden Sechzehntelfinals, die ein Novum an Weltmeisterschaften darstellen, wird sich die Spreu vom Weizen trennen. Auf dem Papier sind einige Begegnungen bereits entschieden. Ob David die Kraft hat Goliath zu bezwingen? Unser „Brasileiro“ Banquette, ehemaliger Linksaussen des legendären Hobbyteams meint nein! Als ich auf die unberechenbaren Japaner zu sprechen komme, die auf Ana’s Lieblinge treffen, winkt er ab. Die Nomuras und Futschikatos haben bei ihm keine Chance. Gleiches ist über die Oranje 🧡 Fans zu berichten! Meine Warnung, dass aufkommender Saharastaub ihren Aufenthalt verkürzen könnte, schlugen sie salopp in den Wind.. „Raffi du häsch würkli kai Ahnig.“
Antipasti 🥗 mögen wir sehr, doch langsam plangemär uf di verschidänä Hauptgäng 🍔 Falls wie veranschlagt Didier auf Julian treffen sollte, wird von einem Schicksalsspiel die Rede sein. Der Verlierer wird hadern und darauf verweisen, dass es viele seiner Konkurrenten dank dieser längst überholten Tombola viel einfacher hatten. Auch hier bei uns in der Runde dürften sich die Reihen lichten. Wer immer noch in den Rocky Mountains festhängt, wird den Flieger nach New York verpassen. Dass die beiden Schmusekätzchen den Tross immer noch anführen, ist eines der unerklärlichen Mysterien dieses Events. Passt auf meine Lieben, dass ihr nicht überfallen werdet. Die „Taschendiebe“ auf der 2 sind scharf auf eure Dollars 💰