Von: RB

Fiesta Mexicana

Fiesta Mexicana

Fussball zum Abgewöhnen! Shakira eröffnet in Mexiko-City vor über 80’000 Zuschauern das grösste Event der Fussballgeschichte. Andrea Bocelli legt nach und knüpft an der Seite von EJAE nahtlos an die Leistungen der italienischen Nationalmannschaft an. Sascha Ruefer bezeichnet das vorgebrachte Ständchen als Prachtstück. Wie wahr 🙈 Nach der ersten Halbzeit muss die Frage erlaubt sein: Was hat ein Eröffungsspiel à la Mexico-Südafrika an einer WM zu suchen? Am Ende gewinnen die Azteken gegen die Befana Befana, die nach zwei roten Karten zu neunt fertig spielen verdient mit 2:O.!

Was soll man da noch schreiben, ausser dass es auf der Tabelle hier bei uns zu ersten Verschiebungen gekommen ist. 5 Stammesbrüder sind in aller Stille von null auf dreissig gesprungen. Bis dahin eigentlich nichts Aussergewöhnliches! Doch dann klingelt kurz vor Mitternacht bei mir ein paarmal das Telefon. Aufgebrachte Klassenkameraden machen mich darauf aufmerksam, dass zuoberst etwas nicht stimmen kann. Unverzüglich rufe ich meinen Sohn an, der Gottseidank noch wach ist. Beim Blick auf den Spitzenreiter wären bei vielen Zweifel aufgekommen. Er schaut sich die Sache an und kann mich beruhigen. Mir kommen die Tränen 😭 Da hatte doch dieser notorische Looser aus Apulien in seinem Delirium das Drittweltland Italien auf seinem Zettel notiert und weil die mexikanische Flagge in denselben Farben daherkommt, schrieb ihm das System fälschlicherweise 30 Punkte gut. Zac, wie ich dich beneide! Für eine Nacht der Grösste sein, wer wollte das nicht 😉

Im Frühschoppen-Spiel zwischen Südkorea und Tschechien setzen sich der Bayer Kim und der ehemalige Hotspur Son gegen den Leverkusener Schick nach einem Rückstand doch noch durch und versalzen einer Mitfavoritin unseres WM-Spiels gehörig die Suppe. Mi dispiace Signora 🥲. Am Abend hätte Italien spielen sollen, doch kurzerhand sprangen die Bosnier ein, die mit Gruftie Dzeko den bekanntesten Mann in ihren Reihen haben. Bei Kanada dürfte Pechvogel Davies wieder nicht mit von der Partie sein, während Juve-Chancentod David wenigstens im Nationaldress die Berufsbezeichnung „Fussballer“ rechtfertigen will.